Die alljährliche Reisewelle am Osterwochenende beginnt üblicherweise schon am Gründonnerstag. Die DB rechnet im Fernverkehr auch am Karfreitag und Ostermontag mit hoher Auslastung, auch auf der Verbindung Berlin-München.
Anstieg der Spritpreise bringt DB mehr Fahrgäste
Die Züge könnten wegen des starken Anstiegs der Benzinpreise sogar voller werden als üblich. Die Buchungszahlen liegen laut DB an einzelnen Tagen im zweistelligen Prozentbereich über den Erwartungen. «Ein Grund dafür sind sicher auch die hohen Spritpreise.» Etwas weniger voll könnten die Züge am eigentlichen Wochenende werden. «Wer früher oder später fahren kann, findet meist noch weniger ausgelastete Fahrten», teilte die DB mit. «Das gilt insbesondere für Karsamstag und Ostersonntag sowie für in den Abendstunden verkehrende Züge.»
Autobahnen: Viele fahren in den Süden – und nach Polen
Doch auch auf vielen Autobahnen wird voraussichtlich Geduld gefragt sein. Nicht nur viele Bayern fahren über Ostern gern nach Italien. Zu den erwarteten Staustrecken zählt der ADAC die A7 von Hamburg über Kassel und Ulm ins Allgäu und die A8 München – Salzburg. Jenseits der bayerischen Grenzen erwartet die Brennerautobahn AG am Karfreitag auf der italienischen A12 in Südtirol und im Trentino Stau Richtung Süden. Am Samstag wird es dort dann voraussichtlich in Richtung Norden eng, weil die Italien-Urlauber der ersten Ferienwoche wieder heimfahren.
Viel Verkehr auch in der Luft
Etliche Menschen zieht es auch in größere Fernen, beziehungsweise wärmere Gefilde. So sind allein am Münchner Flughafen – nach Frankfurt die Nummer zwei in Deutschland – von Gründonnerstag bis Ostermontag 4.400 Starts und Landungen geplant. Die Flughafengesellschaft rechnet für die fünf Tage mit rund einer halben Million Passagiere.