Der April 2026 bringt in München und darüber hinaus viele Neuerungen und Highlights. Vom Frühlingsfest auf der Theresienwiese über stille Tage an Ostern bis hin zu neuen Regeln, mehr Geld für einige Berufsgruppen und Entwicklungen in der Raumfahrt ist in diesem Monat einiges geboten.
Auch auf der Theresienwiese ist im April viel geboten. Das Münchner Frühlingsfest findet voraussichtlich vom 17. April bis 10. Mai 2026 statt.
Besucher erwartet eine Mischung aus Fahrgeschäften, Buden, Bierzelten und Biergärten. Von klassischen Schiffsschaukeln bis zum „XXL Racer“ ist für viele Altersgruppen etwas dabei. Dazu kommen Blasmusik, Hendl und gebrannte Mandeln.
Frühlingsfest
17. April bis 10. Mai 2026
Theresienwiese, München
Im April spielt auch die Osterzeit eine große Rolle. In Bayern gelten rund um Ostern an bestimmten Tagen besondere Regeln für Veranstaltungen und Feiern.
Vor allem das Tanzverbot an stillen Tagen betrifft Clubs, Events und Teile des Nachtlebens. Wer in München über Ostern etwas plant, sollte sich deshalb vorab informieren.
Auch international steht im April ein mögliches Großereignis an. Die NASA plant den Start der Artemis-2-Mission aktuell für den 1. April 2026.
Vier Astronauten sollen in einer Orion-Kapsel den Mond umrunden, aber noch nicht landen. Die Mission wäre der erste bemannte Mondflug seit Apollo 17 im Jahr 1972.
Damit ist Artemis 2 ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Ziel der USA, in den kommenden Jahren wieder Menschen auf den Mond zu bringen.
Ein weiteres wichtiges Thema bleibt das geplante Lachgasverbot. Das Bundeskabinett hatte dazu bereits 2025 einen Gesetzentwurf beschlossen.
Geplant ist unter anderem ein Verkaufsverbot an Kinder und Jugendliche. Auch der Verkauf über Automaten und Versandhandel soll eingeschränkt werden. Hintergrund sind gesundheitliche Risiken und Fälle von Missbrauch.
Beim Thema Gesundheit rückt im April auch die Vorsorge stärker in den Fokus. Besonders für langjährige Raucherinnen und Raucher wird der kostenlose Lungencheck wichtiger.
Dabei geht es um eine Früherkennung von Lungenkrebs. Fachleute betonen, dass die Krankheit oft lange unbemerkt bleibt. Wird sie jedoch früh entdeckt, steigen die Behandlungschancen deutlich. Der kostenlose Check soll deshalb helfen, Risiken rechtzeitig zu erkennen und Betroffene schneller in medizinische Betreuung zu bringen.
Für Hebammen gibt es ab April bessere Vergütungen. Nach langen Verhandlungen haben sich Berufsverbände und Krankenkassen auf neue Regelungen geeinigt.
Geplant sind unter anderem Zuschläge für die 1:1-Betreuung von Gebärenden in der Klinik. Diese sollen auch dann gezahlt werden, wenn eine Geburt besonders schnell verläuft oder währenddessen ein Schichtwechsel stattfindet.
Zusätzlich dürfen Beleghebammen bestimmte ambulante Leistungen befristet bis Ende 2027 direkt mit den Krankenkassen abrechnen. Auch beim Thema Bürokratie sind Erleichterungen vorgesehen.
Für Autofahrer könnte sich im April auch an der Tankstelle etwas ändern. Künftig sollen Tankstellen ihre Preise nur noch einmal täglich erhöhen dürfen.
Nach dem Beschluss soll das nur noch um 12 Uhr mittags möglich sein. Preissenkungen bleiben dagegen jederzeit erlaubt. Die neue Regelung könnte noch vor Ostern in Kraft treten.
Außerdem soll das Bundeskartellamt mehr Möglichkeiten bekommen, gegen überhöhte Spritpreise vorzugehen.
Auch viele Beschäftigte im öffentlichen Dienst der Länder bekommen ab 1. April mehr Geld. Nach der Einigung zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern steigen die Löhne um 2,8 Prozent, mindestens aber um 100 Euro.
Von der Regelung profitieren rund 925.000 Tarifbeschäftigte in 15 von 16 Bundesländern. Hessen ist nicht dabei, weil dort separat verhandelt wird. Eine weitere Gehaltserhöhung ist bereits für den 1. März 2027 vorgesehen.