Weitere Warnstreiks möglich
Der stellvertretende Verdi-Landesbezirksleiter Sinan Öztürk stellte für die kommenden Tage weitere Aktionen in Aussicht: Bis zur nächsten Verhandlungsrunde am 13. Februar sei «mit weiteren Warnstreiks zu rechnen». «Wann und wie lange, geben wir mit angemessener Vorlaufzeit bekannt.» Der Tarifvertrag Nahverkehr gilt laut Verdi für etwa 20 Unternehmen mit 9.000 Beschäftigten. Darüber hinaus stehen neue Warnstreiks auch im öffentlichen Dienst bevor.
Für die laufende Tarifrunde im bayerischen Nahverkehr fordert die Gewerkschaft 668,75 Euro mehr Gehalt, eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit und eine Verlängerung der Mindestruhezeit auf elf Stunden. Die bayerischen Städte weisen das als zu teuer zurück. Nach Berechnungen des Kommunalen Arbeitgeberverbands Bayern entsprächen 668,75 Euro mehr im Schnitt aller Tarifgruppen einer Gehaltserhöhung um knapp 17 Prozent.