In den 1950er Jahren in New York City hat Marty Mauser, ein Schuhverkäufer im Geschäft seines Onkels Murray, den Traum, ein weltbekannter Tischtennismeister zu werden. Sein Ziel ist es, die British Open zu gewinnen und den amtierenden Champion, Béla Kletzki, zu besiegen. Damit will er das Ansehen des Tischtennissports in den USA steigern. Voller Unternehmergeist schlägt Marty vor, orangefarbene Tischtennisbälle mit seinem Namen an seinen Freund Dion und dessen geschäftstüchtigen Vater zu verkaufen. Doch zu seinen privaten Verstrickungen gehört eine Affäre mit Rachel Mizler, einer verheirateten Freundin aus Kindertagen. Als er Murray um 700 Dollar für seine Londonreise bittet, wird ihm diese Unterstützung verweigert, da Murray sich um Martys Mutter und dessen Job sorgt. In seiner Verzweiflung raubt Marty das Tresorfach des Geschäfts, indem er seinen Kollegen Lloyd mit einer Waffe bedroht.
Kaum in London angekommen, tauscht Marty die bescheidenen Quartiere der Spieler gegen den luxuriösen Komfort des Ritz Hotels ein. Dort verstrickt er sich in eine Affäre mit der ehemaligen Schauspielerin Kay Stone und lernt ihren wohlhabenden Ehemann Milton Rockwell kennen, einen Kugelschreibermagnaten. Als er im Turnier antreten muss, begeistert er durch seine sportlichen Leistungen: Zwar besiegt er Kletzki im Halbfinale, unterliegt jedoch im Finale dem tauben japanischen Spieler Koto Endo, der mit einem Schwammschläger spielt.
Der Film beleuchtet Themen wie Ehrgeiz, moralische Zweideutigkeit und die persönlichen Kosten des Strebens nach Erfolg. Martys unerbittliche Verfolgung seiner Ziele führt ihn zu fragwürdigen Entscheidungen, einschließlich Diebstahl und Untreue, und wirft ein Licht auf die ethischen Kompromisse, die er bereit ist einzugehen. Eingebettet in die Kulisse der 1950er Jahre von New York und London, fängt die Geschichte die Atmosphäre dieser Ära und die Subkultur des professionellen Tischtennissports ein. Martys Charakterentwicklung steht im Mittelpunkt der Handlung und zeigt seine Verwandlung von einem ehrgeizigen, aber fehlerhaften Menschen hin zu jemandem, der sich den Konsequenzen seiner Handlungen und den Realitäten seiner Ambitionen stellen muss.