Was würden Sie tun, wenn Ihnen ein Milliardenvermögen zusteht, Ihre wohlhabende Verwandtschaft Sie aber wie einen Aussätzigen behandelt? Für Becket Redfellow (gespielt von Hollywood-Shootingstar Glen Powell) ist die Antwort klar: Wenn man ihn nicht freiwillig am Luxus teilhaben lässt, dann muss er eben ein wenig nachhelfen – und zwar endgültig.
„How to Make a Killing: Todsicheres Erbe“ ist eine tiefschwarze Kriminalkomödie, die uns direkt in den Todestrakt entführt. Dort treffen wir auf Becket, der dem Gefängnispriester kurz vor seiner Hinrichtung seine unglaubliche Lebensgeschichte beichtet. Es ist eine Geschichte von verweigerter Liebe und grenzenloser Gier. Beckets Mutter wurde einst schwanger von der steinreichen Redfellow-Sippe verstoßen, weil sie sich weigerte, abzutreiben. Becket wuchs in Armut auf, während seine Cousins und Onkel in Saus und Braus lebten.
Mit Charme, Witz und einer beängstigenden Präzision beschließt Becket als junger Mann, sein Geburtsrecht einzufordern. Doch statt Anwälte einzuschalten, wählt er das Skalpell, das Gift und den „unglücklichen Zufall“. Ein Familienmitglied nach dem anderen muss weichen, damit Becket in der Erbfolge nach oben klettert. Unterstützt von einem hochkarätigen Cast, darunter Margaret Qualley und Ed Harris, erzählt Regisseur John Patton Ford von einem mörderischen Katz-und-Maus-Spiel. Der Film ist ein modernes Remake des Klassikers „Adel verpflichtet“ und zeigt auf bissige Weise, dass Geld vielleicht nicht glücklich macht, manche Menschen für den Weg dorthin aber buchstäblich über Leichen gehen. Ein Muss für Fans von rabenschwarzem Humor und eleganten Thrillern!