Der Nebel lichtet sich erneut: Mit „Return to Silent Hill“ bekommt die legendäre Horror-Spielereihe ihren mittlerweile dritten Kinofilm. Nach Jahren der Pause kehrt das Franchise auf die große Leinwand zurück - mit einer Geschichte, die unter Fans als die beste der gesamten Serie gilt.
Lange war es ruhig um die fiktive Kleinstadt im US-Bundesstaat Maine, doch nun steht die Rückkehr fest. Das Projekt basiert auf dem Videospiel „Silent Hill 2“ von Konami, das für seine psychologische Tiefe bekannt ist. Anders als bei den Vorgängerfilmen liegt der Fokus diesmal weniger auf reinem Splatter-Horror, sondern auf einer tragischen Liebesgeschichte vor düsterer Kulisse.
Im Zentrum der Handlung steht James Sunderland. Sein Leben ist aus den Fugen geraten, seit seine geliebte Frau Mary verstorben ist. Doch dann geschieht das Unmögliche: James erhält einen mysteriösen Brief - abgeschickt von Mary. In der Nachricht bittet sie ihn, an ihren „besonderen Ort“ zurückzukehren: Silent Hill.
Getrieben von Hoffnung und Verzweiflung reist James in die nebelverhangene Stadt. Doch statt Antworten findet er einen verfallenen Ort vor, der von einer bösartigen Präsenz transformiert wurde. Auf der Suche nach Mary muss James in die Unterwelt der Stadt hinabsteigen. Dabei begegnet er nicht nur vertrauten und neuen Monstern, sondern muss sich auch seiner eigenen Vergangenheit stellen. Je tiefer er in den Nebel vordringt, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Wahn.
Auf dem Regiestuhl sitzt erneut Christophe Gans. Der französische Regisseur inszenierte bereits 2006 den ersten „Silent Hill“-Film, der für seine visuelle Treue zur Vorlage gelobt wurde. Gans schrieb auch gemeinsam mit Sandra Vo-Anh und Will Schneider das Drehbuch.
Sein Ziel für den neuen Film: Er möchte das Design und die Atmosphäre des Spiels modernisieren, dabei aber den Respekt vor der Vorlage wahren. Bestätigt ist bereits, dass auch ikonische Monster wie der „Pyramid Head“ wieder ihren Auftritt haben werden.