Es ist das Kinoereignis des Jahres: Visionär James Cameron entführt uns ein drittes Mal auf den fernen Mond Pandora. Mit „Avatar: Fire and Ash“ wird die monumentale Saga um Jake Sully (Sam Worthington) und Neytiri (Zoe Saldaña) fortgesetzt und schlägt dabei deutlich dunklere Töne an als seine Vorgänger. Nachdem wir die schwebenden Berge des Waldes und die schillernden Tiefen der Meere kennengelernt haben, führt uns Cameron nun in eine Region, die von Zerstörung und Hitze geprägt ist.
Im Zentrum der Geschichte stehen die „Asche-Menschen“, ein neuer Stamm der Na’vi, der das Element Feuer auf eine Weise nutzt, die wir bisher nicht für möglich gehalten hätten. Angeführt von der charismatischen, aber unberechenbaren Varang (Oona Chaplin), fordern sie die Sully-Familie auf moralische und physische Weise heraus. Denn diesmal ist der Feind nicht nur die technisierte Menschheit von der Erde, sondern auch der Zorn und die Gier innerhalb der eigenen Spezies.
„Fire and Ash“ ist mehr als nur ein visuelles Spektakel. Während die bahnbrechende 3D-Technik erneut Maßstäbe setzt und die Zuschauer mitten in die glühenden Landschaften Pandoras saugt, stellt der Film existenzielle Fragen: Wie viel Leid kann eine Familie ertragen, bevor sie zerbricht? Und kann aus der Asche verbrannter Erde wirklich neues Leben entstehen? Mit einer Laufzeit von über drei Stunden bietet das Epos genug Raum für emotionale Tiefe und atemberaubende Actionsequenzen, die man auf der größtmöglichen Leinwand erleben muss. Ein Muss für jeden Fan und ein Beweis dafür, dass James Camerons Fantasie noch lange keine Grenzen kennt.