«Mit rund 30 Megawatt geplanter Leistung wird das Projekt mehr als doppelt so viel Kapazität wie das viel beachtete neue Rechenzentrum in der Landeshauptstadt München haben», sagte Mehring. In München hatte die Deutsche Telekom mit Unterstützung weiterer Unternehmen, darunter ebenfalls Polarise, Anfang Februar ein solches Rechenzentrum offiziell in Betrieb genommen. Die Investitionssumme wurde mit mehr als einer Milliarde Euro angegeben.
Im Allgäu will die Polarise GmbH das Gelände eines stillgelegten Kurzwellensenders nutzen. Der Strom für das Rechenzentrum soll von Photovoltaikanlagen und einem Windpark kommen. Die Nutzung grüner Energie habe eine zentrale Rolle bei der Standortwahl gespielt. Später könne die KI-Fabrik auf eine Kapazität von bis zu 120 Megawatt ausgebaut werden. Angaben zur Investitionssumme machte das Unternehmen nicht.