Pollen können hunderte von Kilometern durch die Luft fliegen und durch den Klimawandel verlängert sich der aktive Zeitraum stetig. Leider reichen bereits 50 Pollen pro Kubikmeter Luft aus, um die Allergie hervorzurufen. Die Symptome unterscheiden sich dabei von Person zu Person. Möglich sind Juckreiz, Niesen, Bindehautentzündungen, Tagesmüdigkeit und schlechter Schlaf.
Am wichtigsten ist es, zu wissen, wann was fliegt und gegen was man allergisch ist. Hilfreich sind dabei Pollenflugkalender.
Wenn ihr wissen möchtet, gegen was ihr allergisch seid, solltet ihr einen Arzt aufsuchen. Außerdem könnt ihr euch jederzeit hier die aktuelle Pollenbelastung bei euch herausfinden.
Aufenthalt im Freien reduzieren und freie Flächen vermeiden
Richtig Lüften: am besten nur kurz, nachts und während beziehungsweise nach dem Regen. Morgens ist die Pollendichte am höchsten
Luftreinigungsgeräte oder Luftwäscher verwenden: diese können die Pollenbelastung bis zu 99,99% senken und Pollenschutzgitter an die Fenster anbringen
Tipps und Tricks rund ums Schlafzimmer: Abends vorm Schlafengehen die Haare waschen, am besten nicht im Schlafzimmer umkleiden, Bettwäsche am besten wöchentlich waschen und/oder spezielle Bettüberzüge verwenden, Haustiere aus dem Schlafzimmer verbannen, Auf Teppiche oder andere Staubfänger im Schlafzimmer bestenfalls verzichten
Stress vermeiden, da dieser die Allergie verstärkt
Auf die Ernährung achten:
Neben Medikamenten, die man täglich einnehmen muss, helfen auch andere Therapien gegen die Pollenallergie.
Die Hyposensibilisierung gilt hierbei als einzig wirkungsvolles Verfahren. Dabei werden die Ursachen behoben und die Symptome bekämpft. Der Ablauf zieht sich über mehrere Jahre, in denen eine bestimmte Menge der Pollen unter die Haut gespritzt oder oral eingenommen werden. Das wird über den Zeitraum gesteigert, sodass eine Immunität hervorgerufen werden soll.
In der traditionellen chinesischen Medizin wird Akupunktur gegen die Belastung angewendet. So soll die Lebensenergie in den oberen Atemwegen wieder hergestellt werden.
Eine weitere Minderung ist durch die Eigenbluttherapie möglich. Hierbei soll das eigene Immunsystem stimuliert werden.