Die Ermittlungen begannen demnach, als im vergangenen Dezember einer Zeugin eines der verdächtigen Fotos über Social Media zugespielt wurde. Über mehrere Monate hinweg soll der Verdächtige mit entsprechender Bearbeitungssoftware aus unverfänglichen Fotos pornografische Bilder gemacht und diese auf Erotikplattformen und in Chatgruppen geteilt haben.
Weitere Verdachtsfälle
Die Originalaufnahmen hat er teils heimlich fotografiert oder von Social-Media-Accounts übernommen. Die betroffenen Frauen sind nach Polizeiangaben zwischen 20 und 25 Jahre alt. Beim Check der Beweismittel aus einer Durchsuchung ergaben sich laut Polizei weitere Verdachtsfälle im Bundesgebiet. Die Ermittlungen dauern an.
Gegen den Tatverdächtigen stehen nun eine Reihe von Vorwürfen im Raum, unter anderem Nachstellung, Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen und Verbreitung sexualisierter Darstellungen.