Tests mittlerweile regelmäßig
Sinn und Zweck des Warntags ist zum einen, die Warnsysteme zu testen. Zum anderen soll die Bevölkerung mit den verschiedenen Warnkanälen vertraut gemacht werden. Die regelmäßigen Tests haben sich inzwischen eingespielt.
In weiten Teilen Bayerns wird das Sirenen-Warnsystem getestet. Das bedeutet, dass ein auf- und abschwellender Heulton von einer Minute Dauer zu hören sein wird. «Zudem wird der Entwarnungston getestet werden – ein gleichbleibender Heulton, der eine Minute dauert», erklärte das Ministerium. Derzeit könnten noch nicht alle Sirenen bayernweit diesen Ton aussenden, da hierfür technische Umrüstungen erforderlich seien.
Mancherorts würden zudem Kreisverwaltungsbehörden oder Integrierte Leitstellen örtliche Warnmittel zusätzlich ausprobieren.
Drei Warnstufen
Bei Bevölkerungswarnungen gibt es drei Warnstufen: Gefahrinformation, Gefahr und extreme Gefahr. Im tatsächlichen Gefahrenfall, etwa bei Katastrophen, aber auch im Verteidigungsfall, soll der Alarm die Bevölkerung veranlassen, ihre Rundfunkgeräte einzuschalten und auf Durchsagen zu achten.
In Bayern gibt es zwei Probealarme pro Jahr: jeweils am zweiten Donnerstag im März und im Rahmen des bundesweiten Warntags am zweiten Donnerstag im September.