Die bayerische Polizei hat beim Blitzmarathon 2026 über 10.000 Raser erwischt. Staatssekretär Sandro Kirchner warnt nun vor den großen Gefahren durch zu hohes Tempo.
Die Polizei kontrollierte 24 Stunden lang die Geschwindigkeit auf Bayerns Straßen. Dabei stellten die Beamten 10.840 Verstöße fest. Das sind rund 1.000 Fälle mehr als im letzten Jahr. Sandro Kirchner sagt: „Das sind erheblich mehr als beim Blitzmarathon 2025.“ Er hat kein Verständnis für die Raser. Die Polizei hatte die Messstellen nämlich vorher im Internet angekündigt.
Ein Autofahrer war besonders rücksichtslos. Er fuhr auf der Autobahn A8 bei Valley mit 240 Stundenkilometern. Erlaubt war dort nur Tempo 100. Kirchner betont: „Im Straßenverkehr entscheidet die Geschwindigkeit über Leben und Tod.“ Der Fahrer darf nun drei Monate lang kein Auto fahren. Außerdem bekommt er ein hohes Bußgeld und zwei Punkte in Flensburg. Auch in anderen Regionen wie Mittelfranken oder Schwaben gab es viele Verstöße.
Rund 2.000 Polizisten waren an 1.570 Stellen im Einsatz. Sie standen oft vor Schulen oder an gefährlichen Landstraßen. Kirchner erklärt: „Wer nach dem Blitzmarathon glaubt, in Bayern wieder rasen zu können, liegt falsch.“ Die bayerische Polizei nutzt moderne Technik für ihre Kontrollen. Das Ziel ist klar: Es soll weniger Tote und Verletzte im Straßenverkehr geben. Kirchner dankt allen Helfern für ihren Einsatz.