
Wie wird's besonders gut und besonders gschmackig? Das sind die größten Grill-Mythen
"Nur Holzkohle sorgt für richtigen Grillgeschmack"
Viele schwören darauf: Gegrilltes schmeckt nur vom Holzkohlegrill richtig gut - wegen der Raucharomen. Ein Gasgrill geht gar nicht.
Fakt ist jedoch: Für den typischen Grillgeschmack braucht es keine Holzkohle. Röstaromen bilden sich auch ohne Glut, also ebenso im Gasgrill. Wer zusätzliches BBQ-Aroma wünscht, kann Räucherchips verwenden.

"Erst nach dem Grillen salzen, sonst trocknet das Fleisch aus"
Salz entzieht dem Fleisch über einen Zeitraum von mehreren Stunden keine große Menge an Feuchtigkeit.
Kleiner Tipp: Damit das Fleisch eine krosse Kruste bekommt, sollte es eine halbe Stunde vor dem Grillen mit grobkörnigem Salz bestreut und eingedrückt werden, damit das Salz in die Fleischfasern eindringen kann.
Aber: Das Fleisch niemals vor dem Grillen pfeffern, da in der Hitze der Pfeffer verbrennt und Bitterstoffe entwickelt.

"Viel wenden hilft"
Das Fleisch niemals zu oft und zu schnell wenden. Das Fleisch wird weder saftiger noch zarter durch das häufige Wenden und der Grillprozess kann sich dadurch verlängern. Am besten erst die eine Seite und dann die andere grillen.
Kleiner Tipp: Wenn sich das Fleisch leicht vom Grill ablösen lässt, wenden. Nach dem Grillen das Fleisch in einen Ruhebereich mit indirekter Hitze legen.
