
Heute: Streik im öffentlichen Nahverkehr in Bayern - diese Städte sind betroffen
+++ Update: 19. Mai 23 - 3:30 Uhr +++
Warnstreik angelaufen
Der angekündigte Warnstreik bei den unterschiedlichen Verkehrsgesellschaften in Bayern ist angelaufen. Betroffen sind die Verkehrsbetriebe Landshut, Bayreuth, Schweinfurt, Bamberg, Nürnberg, Fürth, Regensburg und München. Der Ausstand ist hier jeweils ganztägig angekündigt. In Augsburg läuft der Streik erst ab 6 Uhr und soll bis 14 Uhr dauern.
+++ Ursprungsmeldung: 17. Mai 23 - 15:17 Uhr +++
Ver.di kündigt Streiks am Freitag an - U-Bahnen, Busse und Trams stehen still
Ver.di kündigt für Freitag, den 19. Mai, Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr in Bayern an. Betroffen sind die Verkehrs GmbH Augsburg, Verkehrsbetriebe Landshut, Verkehrsbetrieb Bayreuth, Schweinfurt, STVP Bamberg, VAG Nürnberg, infra Fürth, Das Stadtwerk Mobilität Regensburg, SWM Verkehrsbetrieb München und MVG München. Der Ausstand ist jeweils ganztägig angekündigt, in Augsburg von 06-14 Uhr.
Tarif-Verhandlungen kommen weiterhin zu keinem Ergebnis
Trotz fünf Verhandlungsrunden zum Tarifvertrag Nahverkehr Bayern (TV-N) war es bislang nicht möglich, mit den Arbeitgebern ein Verhandlungsergebnis zu erzielen. „Die logische Folge sind diese Warnstreiks“, erklärte der Verhandlungsführer und stellvertretende Landesbezirksleiter von ver.di Bayern, Sinan Öztürk.
Schon zu Beginn der Verhandlungen hatte ver.di betont, dass mit einer kurzen Laufzeit der Weg freigemacht werden sollte, im nächsten Jahr über die Arbeitsbedingungen im ÖPNV in Bayern zu verhandeln. „Gebetsmühlenartig haben uns die Arbeitgeber aber immer wieder mitgeteilt, dass Tarifverhandlungen in 2024 abgelehnt werden“, berichtete Öztürk. Verschiedenste Lösungsvorschläge der ver.di-Tarifkommission wurden strikt abgelehnt. (dpa)
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