
Söder: Weniger Döner, mehr Politik
«Jeder weiß, was ich gern esse»
«Ich nehme Kritik immer an», sagte Söder, dem auch parteiintern zu viel Klamauk vorgeworfen worden war. Auch das teils schwache Abschneiden der CSU bei den Kommunalwahlen im März war mit Söders Außenauftritt in Verbindung gebracht worden. «Natürlich darf man bei Social Media weiterhin authentisch sein. Inzwischen weiß aber auch jeder, was ich gern esse. Daher gibt es wirklich andere Themen», betonte er in dem Interview der Zeitung.
Schon bisher habe er auf Social Media über 80 Prozent politische Posts abgesetzt. Nachrichten mit Döner als Inhalt hätten weniger als ein Prozent seiner Aktivitäten ausgemacht.
Kabinett schwungvoll
Neben seinen Social-Media-Auftritten sieht Söder aber nicht allzu viel Justierungsbedarf. Das bayerische Kabinett sei schwungvoll und arbeite eng mit der Landtagsfraktion der CSU zusammen – die Notwendigkeit einer Umbildung seiner Ministerriege sieht er gegenwärtig nicht. «Jede Ministerin und jeder Minister hat sich in die Themenbereiche eingearbeitet und bewährt.»
Quelle: dpa
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