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Verdi hat neue Warnstreiks im Nahverkehr angekündigt. — © Stefan Puchner/dpaStefan Puchner/dpa

Warnstreiks im Nahverkehr in Bayern: Diese Städte sind betroffen

Wegen erneuter Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr müssen Fahrgäste in Bayern in den kommenden Tagen wieder mit Problemen rechnen – auch rund um das Champions-League-Heimspiel des FC Bayern München. Aber vor allem am Donnerstag seien bayernweit Einschränkungen bei Bussen, Straßenbahnen und U-Bahnen zu erwarten, «die leider auch wieder viele Fahrgäste treffen werden», teilte Verdi mit.

München: Mittwoch und Donnerstag wird gestreikt

Verdi ruft wieder zum Warnstreik im kommunalen Nahverkehr auf – auch bei uns in München.

Der ÖPNV wird in München von Mittwochvormittag, 18.03.26, ab 11 Uhr bis Freitag früh, 20.03.26, bis 04:00 Uhr bestreikt.

Betroffen sind U-Bahnen, Trams und Busse – sie stehen weitestgehend. Die S-Bahn sowie Regional- und Fernzüge werden nicht bestreikt.

Achtung: Bereits ab 9 Uhr wird der Betrieb langsam ausgedünnt bei U-Bahn und Tram. Ab 11 Uhr wird auf das Notnetz umgestellt

MVG-Betrieb während des Streiks

Wie bei jedem Streik bereitet sich die MVG im Vorfeld auf Grundlage eines Notfahrplans vor.

  • Der Bus sichert dabei die Grundversorgung auf allen Linien im gesamten Stadtgebiet.
  • Wenn die Tram fährt, dann liegt der Fokus zunächst auf der stark nachgefragten Linie 20.
  • Bei der U-Bahn wird ein abschnittsweiser Betrieb auf den Linien U3/U6 aufgebaut

Aufatmen für viele Fußballfans: So fährt der ÖPNV für das Champions League Spiel am Mittwoch

Am Mittwoch findet um 21:00 Uhr das Achtelfinal-Rückspiel des FC Bayern München in der Champions League gegen Atalanta Bergamo in der Allianz Arena statt. Die MVG gibt folgende Infos zum voraussichtlichen Notfahrplan:

  • Frühzeitig anreisen
  • Bei der U-Bahn wird ein abschnittsweiser Betrieb auf den Linien U3/U6 aufgebaut. Wie bei den letzten Streiktagen liegt die Priorität auf dem Abschnitt zwischen Innenstadt und Fröttmaning. Damit ist abends auch die Allianz Arena mit der U-Bahn erreichbar. Der genaue Umfang und die Taktung hängt von der Personalverfügbarkeit ab.
  • Für die Anreise zum Stadion steht ab 17:30 Uhr der kostenlose Bustransfer des FC Bayern zwischen der S-Bahnhaltestelle Donnersbergerbrücke und Kieferngarten zur Verfügung. Von dort ist die Allianz Arena fußläufig über die Kieferngartenstraße erreichbar.
  • Nach dem Spiel fahren die Busse vom Kieferngarten zum Karlsplatz (Stachus). Der Bustransfer wird mit zusätzlichen Fahrten privater Omnibusunternehmen verstärkt.

Bamberg & Bayreuth: Erneut Warnstreiks im Nahverkehr am Donnerstag

Einschränkungen bei Bus und Bahn

Die Gewerkschaft Verdi hat erneut zu umfangreichen Warnstreiks im Nahverkehr aufgerufen. Am Donnerstag (19. März) wird es vielerorts zu Ausfällen kommen, da Busse und Bahnen stillstehen. In Oberfranken sind Bamberg und Bayreuth betroffen.

Ausmaß noch unklar

Die Arbeitsniederlegungen im Nahverkehr können jedoch bereits vor Donnerstag beginnen, laut Verdi. Das Ausmaß der Einschränkungen in Bamberg und Bayreuth hängt davon ab, ob die jeweiligen Linien von kommunalen Betrieben oder privaten Anbietern betrieben werden.


In Augsburg stehen Trams und Busse am Donnerstag still

Am Donnerstag werden in Augsburg kaum oder keine Busse und Straßenbahnen fahren, nachdem die Gewerkschaft Verdi erneut zum Warnstreik aufruft. Am Freitag werden ausschließlich die Werkstätten bestreikt, um die Auswirkungen für Fahrgäste zu beschränken, so Verdi.

Am Donnerstag werden nur einzelne Stadtteil-Buslinien, die fremdvergeben sind, fahren. Ansonsten kommt der Nahverkehr weitgehend zum Erliegen. Die Stadtwerke weisen darauf hin, dass es am Freitag zu einzelnen Fahrtenausfällen kommen kann.


Regensburg: Eingeschränkter Stadtbusverkehr wegen Warnstreik am Donnerstag

Aufgrund eines erneuten Warnstreiks von ver.di kommt es von Donnerstag, 19. März, 03:00 Uhr, bis Freitag, 20. März, 03:00 zu Ausfällen und Einschränkungen im Stadtbusverkehr Regensburg. Um die Anbindung nahezu aller Stadtteile sicherzustellen, wird erneut ein Notkonzept umgesetzt. Dieses orientiert sich am bekannten Nachtliniennetz und wird um weitere Linien ergänzt.

Alle Infos lest ihr hier nach


Neuer ÖPNV-Streik in Franken: Nürnberg und Fürth mehrere Tage betroffen

In Fürth ruft die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten der Infra Fürth Verkehr Service GmbH von Donnerstag, 19. März, 4 Uhr, bis Samstag, 21. März, 4 Uhr, zum Ausstand auf. Auch in Schwabach steht der ÖPNV von Donnerstag, 19. März, 0 Uhr, bis Freitag, 20. März, 0 Uhr, still.

In Nürnberg starten die Streikmaßnahmen bereits am Mittwochabend, 18. März.

Der Streik soll am Sonntag, 22. März, mit Betriebsbeginn enden. Intern laufen derzeit noch Abstimmungen, welche Auswirkungen der Streikaufruf konkret auf den Fahrbetrieb haben wird. Einschränkungen im Nahverkehr werde es voraussichtlich am Freitag, 20. März, und Samstag, 21. März, geben. Am Donnerstag rechnet die VAG hingegen damit, den Normalbetrieb aufrechterhalten zu können.


Mittwoch: Dachau ist betroffen

In Dachau fahren am Mittwoch keine Stadtbusse. Die Stadtwerke prüfen, ob für Donnerstag und Freitag ein Notfahrplan eingerichtet werden kann.


Drei Streiktage in Passau

Besonders hart trifft es dieses Mal Passagiere in Passau. Sie müssen sich auf gleich drei Streiktage einstellen. Von Donnerstagfrüh bis zum Betriebsschluss am Samstagabend soll der Nahverkehr hier ruhen. Sonntagfrüh werde alles wieder normal fahren, sagte ein Gewerkschaftssprecher.


Donnerstag: Busse in Landshut lahmgelegt

Auch Landshut ist vom Streik betroffen: Hier wird der Betrieb am Donnerstag bis auf einen Notfahrplan eingeschränkt.

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