
Storchennest auf Leitung - 1.200 Haushalte ohne Strom
Bislang geht der Stromversorger von einem Storchengelege aus, wie ein Sprecher des Bayernwerks sagte. Der Storch selbst sei nicht verletzt worden. Zumindest hatte ein Mitarbeiter vor Ort kein verletztes oder gar totes Tier gefunden, wie das Bayernwerk mitteilte.
Brutzeit hat eigentlich längst begonnen
Eigentlich sei es zu spät für ein Nest, sagte der Sprecher. Das bestätigte auch eine Sprecherin des Landesbundes für Vogel- und Naturschutz (LBV): «Kein Storch fängt jetzt noch eine Brut an.» Demnach macht es nur bis etwa Mitte Mai noch Sinn, ein Nestbau anzufangen. Junge und unerfahrene Störche versuchen es jedoch immer mal wieder, merken dann aber, dass es nichts wird.
Das Bayernwerk versucht ihren Angaben zufolge, die Vögel vom Nestbau auf Strommasten abzuhalten – unter anderem mit Flatterbändern oder kleinen Windrädern. Ganz verhindern lasse sich das jedoch nicht.
Quelle: dpa
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