
Kult-Gerichte der 70er Jahre - Rezepte zum Nachkochen
Bereit für eine kulinarische Zeitreise in die wilden 70er? Dann schnall dich an! Das sind die beliebtesten Rezepte aus dieser Ära, die auch heute noch für nostalgischen Genuss sorgen.
Käsefondue
Eine Käsefondue-Party war in den 70ern ein absolutes Highlight. Geselliges Beisammensein und leckeres Geschmolzenes – was kann es Besseres geben? Klassischer Gouda oder Schweizer Käse wurden geschmolzen und mit Brotwürfeln, Gemüse und Früchten getaucht. Das Fondue war nicht nur eine Mahlzeit, sondern auch ein soziales Event.
Hier haben wir ein klassisches Rezept für ein köstliches Käsefondue im Stil der 70er Jahre:
Das braucht ihr:
- 400 g Emmentaler Käse
- 400 g Gruyère Käse
- 1 Knoblauchzehe
- 300 ml trockener Weißwein
- 1 EL Zitronensaft
- 1 EL Kirschwasser (optional)
- 2 TL Maisstärke oder Kartoffelstärke
- Prise Muskatnuss (frisch gerieben)
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- Brotwürfel (z. B. Baguette) zum Eintauchen
- Gemüse (z. B. Blumenkohl, Brokkoli, Paprika) zum Eintauchen
So geht's:
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Den Emmentaler und Gruyère Käse grob reiben oder in kleine Stücke schneiden. Dies erleichtert das Schmelzen.
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Die Knoblauchzehe halbieren und damit den Fonduetopf (oder den Fonduecaquelon) gründlich ausreiben.
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Den trockenen Weißwein in den Fonduetopf geben und langsam erhitzen. Den Zitronensaft hinzufügen.
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Sobald der Wein warm ist (nicht kochen lassen), fängst du an, den Käse nach und nach hinzuzufügen. Rühre dabei kontinuierlich, um sicherzustellen, dass der Käse gleichmäßig schmilzt und eine cremige Mischung bildet.
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In einer kleinen Schüssel die Maisstärke mit dem Kirschwasser (falls verwendet) glatt rühren. Dies hilft, das Fondue zu binden und eine geschmeidige Konsistenz zu erreichen.
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Die Stärkemischung in das geschmolzene Käsegemisch einrühren. Dies sorgt dafür, dass das Fondue eine gute Konsistenz behält.
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Füge die frisch geriebene Muskatnuss hinzu und würze das Fondue mit Salz und Pfeffer nach deinem Geschmack.
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Sobald das Fondue die gewünschte Konsistenz erreicht hat (dickflüssig, aber nicht zu fest), stelle den Fonduetopf auf den Rechaud (das Brenngefäß mit der Flamme) auf den Tisch.
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Biete eine Auswahl an Brotwürfeln und Gemüsestücken als Eintauchmöglichkeiten an. Jeder taucht sein Brot oder Gemüse in das geschmolzene Käsefondue und genießt den köstlichen Geschmack.
Tipp: Achte darauf, das Fondue während des Essens regelmäßig umzurühren, um ein Anbrennen am Boden des Topfes zu vermeiden.

Wackelpudding
Wer erinnert sich nicht an die farbenfrohen Wackelpuddings in allen erdenklichen Geschmacksrichtungen? Von Erdbeere über Limette bis hin zu Zitrone – diese bunte Leckerei war ein Must-Have auf jeder 70er Party. Und ja, es war völlig akzeptabel, ihn mit Vanilleeis zu servieren!
Das braucht ihr:
- 2 Packungen (à 85 g) Wackelpudding-Pulver in verschiedenen Geschmacksrichtungen (z. B. Erdbeere, Limette, Zitrone)
- 500 ml Wasser
- 2-3 Esslöffel Zucker (je nach gewünschter Süße)
So geht's:
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Erwärme etwa die Hälfte des Wassers in einem Topf, bis es warm, aber nicht kochend ist.
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Rühre das Wackelpudding-Pulver und den Zucker in das warme Wasser, bis sich beides vollständig aufgelöst hat.
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Füge die restliche Wassermenge hinzu und rühre gut um, um die Mischung zu kombinieren.
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Gieße die Wackelpudding-Mischung in kleine Schalen oder Gläser, je nachdem, wie du die Portionen aufteilen möchtest.
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Stelle die Schalen in den Kühlschrank und lasse den Wackelpudding mindestens 2-3 Stunden (oder gemäß den Anweisungen auf der Verpackung) fest werden.
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Sobald der Wackelpudding fest ist, ist er bereit, genossen zu werden! Du kannst ihn direkt aus den Schalen oder Gläsern löffeln.
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Wenn du möchtest, kannst du den Wackelpudding mit Schlagsahne, Früchten oder Vanilleeis servieren, um ihm eine zusätzliche Note zu verleihen.
Tipp: Wenn du den Wackelpudding in verschiedenen Schichten oder Farben servieren möchtest, gieße einfach eine Schicht in die Schalen, lasse sie leicht anziehen und gieße dann vorsichtig die nächste Schicht darüber.

Nudelauflauf mit Dosenravioli
Die 70er waren eine Zeit des schnellen Komforts, und das spiegelte sich auch in der Küche wider. Ein Nudelauflauf mit Dosenravioli, Käse und einer Prise Paprika war ein einfaches und dennoch befriedigendes Gericht, das viele Familien liebten.
Das braucht ihr:
- 2 Dosen Ravioli (z. B. mit Fleisch- oder Käsefüllung)
- 250 g Nudeln (z. B. Penne oder Fusilli)
- 1 Zwiebel, gewürfelt
- 1 Paprika, gewürfelt
- 1 Dose (ca. 400 g) gehackte Tomaten
- 1 TL getrocknete Kräuter (z. B. Oregano, Basilikum)
- 1 Tasse geriebener Käse (z. B. Cheddar oder Mozzarella)
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- Butter oder Öl zum Braten
So geht's:
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Koche die Nudeln gemäß den Anweisungen auf der Verpackung, bis sie al dente sind. Gieße sie ab und stelle sie beiseite.
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Erhitze eine Pfanne mit etwas Butter oder Öl und brate die gewürfelte Zwiebel und Paprika an, bis sie weich und leicht gebräunt sind.
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Gib die gehackten Tomaten in die Pfanne und würze sie mit den getrockneten Kräutern, Salz und Pfeffer. Lasse die Sauce für einige Minuten köcheln, um die Aromen zu vereinen.
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Heize den Ofen auf 180 Grad Celsius (350 Grad Fahrenheit) vor.
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Mische die gekochten Nudeln mit der Tomatensauce in einer großen Schüssel.
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Fette eine Auflaufform leicht ein und gib eine Schicht der Nudel-Tomaten-Mischung auf den Boden.
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Verteile eine Schicht der Dosenravioli gleichmäßig über die Nudel-Tomaten-Mischung.
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Wiederhole die Schichten, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Die oberste Schicht sollte aus Nudeln und Tomatensauce bestehen.
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Streue den geriebenen Käse großzügig über den Auflauf.
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Backe den Nudelauflauf im vorgeheizten Ofen für etwa 20-25 Minuten oder bis der Käse geschmolzen und goldbraun ist.
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Lasse den Auflauf kurz abkühlen, bevor du ihn servierst.
Dieser Nudelauflauf mit Dosenravioli bringt den unkomplizierten Komfort der 70er Jahre auf deinen Tisch. Er ist herzhaft, befriedigend und eine Hommage an die schnelle Küche dieser Ära. Guten Appetit!