
Gericht will im Doppelgängerin-Mordprozess Urteil verkünden
Prozess dauerte fast ein Jahr
Die Verteidiger hingegen haben für ihre Mandanten Freisprüche verlangt. Sie bemängelten, dass in dem seit nahezu einem Jahr laufenden Prozess trotz mehr als 50 Verhandlungstagen die Tat nicht aufgeklärt worden sei. Die Anwälte der 25-Jährigen bezweifelten außerdem die Doppelgängerin-Theorie der Ermittler. Die Angeklagte und das Opfer, eine junge Frau aus Eppingen bei Heilbronn, hätten sich nicht ähnlich gesehen.
Die beschuldigte Deutsch-Irakerin soll im August 2022 zusammen mit dem mitangeklagten Kosovaren zu dem Opfer nach Baden-Württemberg gefahren sein. Anschließend sollen beide laut Anklageschrift die Frau mit 56 Messerstichen umgebracht haben. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die angeklagte Frau wegen Familienstreitigkeiten ein neues Leben beginnen wollte. Die Leiche der 23-Jährigen war schließlich in dem Auto der angeklagten Frau in Ingolstadt entdeckt worden.
Quelle: dpa
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