
Polizist wegen Strafvereitelung vor Gericht
Verdächtiger soll Frau gewürgt und mit Messer verletzt haben
Dort angekommen, sollen Polizisten von einer Bewohnerin darauf hingewiesen worden sein, dass der Afghane eine 44 Jahre alte Bewohnerin gewürgt und mit einem Messer verletzt haben soll. Das mutmaßliche Opfer habe mehrere Verletzungen aufgewiesen, die mit Fotoaufnahmen dokumentiert worden seien. Der Verdächtige kam zunächst in Sicherheitsgewahrsam, strafrechtliche Ermittlungen seien aber nicht eingeleitet worden.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem Beamten vor, es als polizeilicher Sachbearbeiter des Vorfalls unterlassen zu haben, ein Ermittlungsverfahren einzuleiten. Gegen drei weitere an dem Einsatz beteiligte Polizisten wurden die Ermittlungen eingestellt.
Zwei Menschen mit einem Messer getötet
Der Afghane soll am 22. Januar dieses Jahres zwei ihm unbekannte Menschen in einem Park in Aschaffenburg mit einem Messer getötet haben – einen zweijährigen Jungen und einen 41-jährigen Mann. Drei weitere Menschen wurden schwer verletzt. Die mutmaßliche Tat des ausreisepflichtigen Asylbewerbers hatte für große Bestürzung gesorgt und im Bundestagswahlkampf eine Debatte über eine schärfere Migrationspolitik entfacht.
Der Tatverdächtige soll psychisch krank und bereits mehrfach gewalttätig aufgefallen sein. Nach dem Angriff wurde er zunächst in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht. Ein Sicherungsverfahren gegen den Mann beginnt am 16. Oktober.
Quelle: dpa
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